Heizen mit Gas, Kohle oder Server?

„Gibt es gerade nichts zu berechnen oder warum ist unsere Wohnung kalt?“ wird zwar niemand fragen müssen, weil das Brauchwasser immer genügend Temperatur halten wird. Allerdings wäre das die erste Vermutung, wenn die Cloud-Server beheizte Wohnung doch mal kalt bleibt.

Dezentrales Prinzip von Cloud and Heat

Die Dresdner Firma „Cloud & Heat“ möchte nämlich euer Zuhause mit der Abwärme von Servern erzeugen.

Unterwegs mit dem Travel Router GL-AR300M

Travel Router, ich liebe sie! Und überhaupt, mal ein kleines Geständnis: Ich liebe jeden kleinen Computer, der via Konsole erreichbar ist und unter 5W verbraucht! Da gibt es fast keine Ausnahme und so habe ich bereits viele verschiedene Homeserver (Sheevaplug, FitPC 2, Raspberry Pi, Banana Pi, Orange Pi und NUC) im Einsatz gehabt. Aber auch kleine Router sind von der Sache her kleine Rechner, vor allem wenn sie mit einem quelloffenen System wie OpenWRT daher kommen wie der AR300M von GL Innovations.

AR300M von GL Inet

Wie faul ist euer Haustier? FitBark trackt die Aktivität

Alles, was sich bewegt, wird getrackt. Da liegt es doch nahe, dass auch Haustiere dran sind. Tatsächlich gibt es für euer Tier den FitBark. Und obwohl das unterhaltsam klingt, nimmt sich der Hersteller die Erkennung und das Überwachen von Krankheitsverläufen zum Ziel. Denn kranke Tiere zeigen verschiedene Anzeichen, unter anderem ein anderes Aktivitätsverhalten.

Fitbark am Hund

Und Fitbark zeigt genau dieses Verhalten an. Nachdem ich einiges über den Tracker gelesen habe ist der Erkenntnisgewinn bei den meisten, dass ihre Tiere einfach erstaunlich faul sind.

Spaß mit Periscope

Periscope, der von Twitter gekaufte Dienst, ist darauf spezialisiert Live-Videos zu teilen.

Wenn man also eine Situation teilen möchte oder sich mitteilen mag, dann startet man Periscope und filmt drauf los. Doch was passiert auf der Welt so, dass man es streamen möchte? Eine ganze Menge!

Schon die ersten Streams waren ziemlich unterhaltsam. Schnell hat sich ein Typ Nutzer herausgestellt, der gern fertig gemacht werden will. Sie sagen „roast me“ und lachen sich tot über die wüstesten Beschimpfungen.

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Es scheint als kommen Leute gerade dann online, wenn sie irgendwelche Drogen zu sich genommen haben.

Spectacles spektakulärer Auftritt

Eine beeindruckende Entwicklung hat Snapchat da hingelegt. 2013 noch haben die Gründer ein 3 Mrd $ Angebot von Facebook abgelehnt und jetzt wollen sie an die Börse und werden mit etwa 25 Mrd $ bewertet. Interessant aus meiner Sicht ist allerdings das plötzliche Auftauchen der neuen Snapchat Brille namens „Spectacles“. Snapchat hat sich dafür entschieden die Brille so ganz ohne Ankündigung zu veröffentlichen.

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Viele Medien behaupten sie haben von Google gelernt und die technikaffinen Blogger mit Absicht rausgelassen. Es geht hier nicht um die Megapixel-Anzahl der Kamera oder wie lang der Akku hält, sondern darum mit den Spectacles einen Hype zu erzeugen. Und das setzen sie mit sogenannten Snapbots um. Das sind Automaten, die überall um das Headquarter von Snap Inc. auftauchen können. Eine Ankündigung gibt es nur in Form einer kleinen Animation auf der Spectacles von Snap Inc.

SlySoft streicht die Segel

Nach jüngsten Berichten über die Bemühungen des Lizenzierungsunternehmens AACS LA gegen SlySoft ist nun offenbar eine Entscheidung gefallen. SlySoft gibt auf. Die Webseite ist nicht mehr erreichbar und ebenso wenig die letzte Version der Software (7.6.9.0 – MD5: a01302ba579a8065fb0737a27532d4c3). Das Forum ist derzeit weiterhin online, aber auch dort gibt es nur wenig Informationen. Ein Team-Mitglied schreibt dort auch nur in knappen Fetzen, dass es vorbei ist.

Slysoft Logo

Die Worte zum Abschied lauten:

Due to recent regulatory requirements we have had to cease all activities relating to SlySoft Inc.
We wish to thank our loyal customers/clients for their patronage over the years.

Unter diesen Umständen kann keine Aktualisierungen durch Slysoft mehr erfolgen. Man kann außerdem davon ausgehen, dass SlySoft keine neue Version seiner Software für die Unterstützung von UHD Inhalten liefern wird. Ob Mitglieder des Teams auf anderen Wegen weitermachen ist natürlich unklar, doch der Druck wird auch auf ein eventuelles Folgeprojekt enorm sein.

Und was passiert jetzt? Alternativen?

Bisherige Nutzer von AnyDVD HD können das Tool vorerst weiter benutzen, sofern sie aktuelle Updates der Schlüsseldateien von SlySoft auf ihren Rechnern zu liegen haben. Neue Nutzer oder Neuinstallationen der Software werden bei dem Versuch eine Bluray einzulesen mit der Meldung „Warning, OPD error: HTTP error 12007!“ daran gehindert. OPD war die „Online Protection Database“, aus der das Programm seine aktuellen Schlüsseldateien gegen den AACS Kopierschutz bezogen hat. Ohne diese Schlüssel ist die Software nutzlos. Die Datenbank wurde von SlySoft ausgeschaltet, sodass Bluray Neuveröffentlichungen mit neuer Verschlüsselungstechnik nicht mehr eingelesen werden kann. Man kann also davon ausgehen, dass AnyDVD HD in ca. einem halben Jahr nicht weiter für aktuelle Medien funktionieren wird.

Es gibt allerdings auch eine Alternative zu AnyDVD HD, die sich „MakeMKV“ nennt. Die Projektwebseite wird derzeit in Russland gehostet und das Tool bietet Endnutzern ebenfalls die Möglichkeit Privatkopien ihrer gekauften Medien anzufertigen. Dabei entfernt die Software wie SlySoft auch den BluRay Kopierschutz AACS.

Im Gegensatz zu AnyDVD HD bietet die Software sogar die Möglichkeit den Hauptfilm direkt in einen MKV Container zu speichern, sodass man aufwändige Zusatzschritte zur Umwandlung/Muxing vermeiden kann. Das Resultat kann der Verbraucher auf einer Festplatte speichern und mithilfe eines HTPCs ohne Werbung, Trailer, Wartezeiten oder sonstige Zwänge abspielen. Weiterhin müssen bei dieser Form der Wiedergabe natürlich keine Scheiben gewechselt werden. Es bleibt zu erwähnen, dass das Umgehen eines Kopierschutzes bei der Anfertigung einer Privatkopie nicht erlaubt ist. Offen bleibt bei dieser Regelung allerdings die Frage nach der Legitimation der sogenannten Pauschalabgabe, die wir auf Speichermedien, Mobiltelefone, Drucker etc. an die ZPÜ zahlen. Diese regelt die private Nutzung gekaufter Medien auf mehreren Geräten.

Im Endeffekt ergeben sich aus der Schließung von SlySoft effektiv wohl keine Konsequenzen für den Endnutzer oder die Situation der digitalen Kopie, was das Lizenzierungsunternehmen „AACS LA“ nicht unbedingt glücklich stimmen dürfte.

Update (07.03.2016): Mit Redfox gibt es bereits jetzt einen Nachfolger von SlySoft. Einige Entwickler haben sich offenbar zusammengetan und entwickeln munter weiter. Es ist noch unklar unter welcher gemeldeten Firma das Unternehmen künftig auftreten wird und ob es ein neues Zahlungsmodell geben wird.

Update (18.05.2016): Tatsächlich hat sich Redfox in den letzten Wochen etabliert und vertreibt seit gestern Version 8.0.1.0 des ehemaligen SlySoft Programms AnyDVD HD. Nach einigem hin und her hat man sich entschlossen Altkunden ebenfalls zur Kasse zu bitten, da die ehemaligen Lizenzen von SlySoft bezogen wurden und es SlySoft eben nicht mehr gibt. Auch einen eigenen OPD Server betreibt Redfox nun und laut der Change Logs werden auch die Entschlüsselungscodes neuer Scheiben eingepflegt. Man könnte also sagen SlySoft lebt in Form von Redfox vollständig weiter.

Körperteile aus dem 3D-Drucker

In der Welt der Wissenschaft ist diese Woche eine langjährige Forschungsarbeit rund um Anthony Atala vom „Wake Forest Institute for Regenerative Medicine“ (WFIRM) zu einem Höhepunkt gekommen. Denn im Rahmen dieser Arbeit ist ein Drucksystem für Organe und Gewebe (ITOP) entwickelt worden. Bisher bestand die Herausforderung beim Drucken von Gewebe darin, dass die erforderliche Stabilität nicht gegeben war. Vom Prinzip her arbeitet der 3D-Drucker der Forscher wie jeder andere, indem er Ebene für Ebene additiv übereinanderlegt. Nur wird hier eben kein Plaste benutzt, sondern es wird lebendes Gewebe nachgeahmt.

3D-gedrucktes Ohr

Damit das Organ später tatsächlich am Körper des Empfängers leben kann, müssen auch feinste Blutbahnen und Gefäßsysteme nachgeahmt werden. Das ist eine weitere Herausforderung, die konventionelle 3D-Drucker bisher nicht meistern konnten. Ohne diese Gefäßsysteme könnte das Organ nicht mit Nährstoffen versorgt werden und würde nach der Transplantation absterben. Bei ihrer neu entwickelten Drucktechnik konnte Atala’s Team allerdings winzige Übertragungskanäle in die Strukturen einbauen, die ein künstliches Kapillarsystem nachahmen können.

NextVR streamt dieses Wochenende die „Daytona 500“ live

Es sind gute Zeiten für Samsung-Smartphone-Besitzer, denn mit einem Samsung Gear VR Headset kann man so Einiges erleben, wo andere Androiden und iPhone Besitzer in die Röhre gucken. NextVR ist ein 2009 gegründeter IP Streaming Anbieter mit Fokus auf VR-Broadcasting. Sie brüsten sich mit vielen Patenten im Bereich der Aufnahmeverfahren, Komprimierung, Übertragung und Anzeige von VR Inhalten. In der Vergangenheit haben sie bereits Fußball, Boxen, Nascar-Rennen, ein Coldplay-Konzert und viele andere Events in VR übertragen.

NextVR Nascar Übertragung

Der jetzt zwischen Fox Sports und NextVR geschlossene Vertrag läuft für 5 Jahre und ermöglicht den glücklichen Samsung-Besitzern verschiedene Zuschauerperspektiven. Von der Tribüne, der Ziellinie, vom Mittelfeld und von der Boxengasse aus können sie die Rennen kostenfrei live verfolgen. Diesen Sonntag, 21.02. um 19 Uhr unserer Zeit gehts los. Für Hilfe zur Installation der App schaut ihr am besten auf der NextVR Seite nach.

Sports Illustrated gibt heiße Einblicke mit VR Technologie

Virtual Reality ist im Entertainment-Bereich am boomen. Es gibt bereits viele Youtube VR Videos, die man einfach am Smartphone oder mit Googles Cardboard ansehen kann. Arte hatte bereits ein eindrucksvolles 360° Projekt und natürlich tun sich bereits massig VR Pornoseiten hervor.

In der heute veröffentlichten „Swimsuit 2016“ App für iOS hat Sports Illustrated ein VR-Special für die Fans der Bikini-Shoots eingebaut. Man findet 4 dieser Videos zum kostenfreien Download und kann sich für 1,99$ weitere Videos freischalten lassen.

Sports Illustrated App mit VR

Google will autonom fahrende Lieferwagen bauen

Einem neuen Google Patentantrag zufolge darf man sich in der Zukunft auf selbstfahrende Liefertrucks freuen, die bestellte Waren zu einem nach Hause oder auf die Arbeit bringen sollen. Der Grund für dieses Konzept sind die hunderttausenden menschlichen Zusteller, die sozusagen die letzte Meile der Paketzustellung bedienen. Für die einfache Auslieferung einer Sendung ohne Identitätsüberprüfung oder Bargeldaustausch ist in Zukunft vielleicht ein Google Liefertruck unterwegs.

Google Patent - Autonome Liefertrucks